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Jungzüchterwanderung auf die Alp Sanaspans

Nachdem wir letztes Jahr die Alp Prà San Flurin im Engadin kennengelernt haben, wechselten wir diesen Sommer Region und besuchten am Wochenende vom 6./7. August die Alp Sanaspans oberhalb der Lenzerheide.

Gianna Martina Peer

Die Rothornbahn brachte uns am Samstagnachmittag auf den Gipfel, was Startpunkt unserer Wanderung war. Anfangs ging es eher steinig zu und her – soweit das Auge reicht, war von Alp und Weiden nichts in Sicht. Weiter unten waren wir aber dann doch erstaunt über das weitläufige Weidegebiet. Nach dem Rendez-vous mit den rund 120 Rindern der Lenzer Bauern, die auf die Alp Sanaspans gesömmert werden, wartete auch schon ein Apéro in der Alphütte auf uns.

Die Alp Sanaspans gehört zum Gemeindegebiet von Lantsch und liegt auf gut 2000 m.ü.M. Das Alppersonal ist für die Rinder zuständig und führt daneben eine Wirtschaft, die natürlich nicht zuletzt davon profitiert, dass die Strecke vom Rothorn zur Lenzerheide oder nach Lantsch eine beliebte Wanderroute ist.

Seitdem die letzte Kuh die Alp Sanaspans verlassen hat sind etliche Jahre vergangen. Der bestehende Stall dient heute zum Teil als „Schlaf-im-Stroh“- Gelegenheit, wo auch wir die Nacht verbracht haben.

Ganz sicher gebraucht wird der Stall aber auch wenn es heisst: Panaritium vorbeugen! Das aus 3 Elementen bestehende Klauenbad wurde im Jahre 2008 gebaut. Nachdem die Tiere draussen das Reinigungs- und dann das Desinfektionsbad durchlaufen haben, geht es in den Stall zum Abtrocknen. Seitdem vom Klauenbad Gebrauch gemacht wird, gibt es massiv weniger Erkrankungen.

Wir Jungzüchter wurden zwar keinem Klauenbad unterzogen, dafür bekamen wir am Sonntag eine Dusche. Wettermässig gab es nämlich im Sommerprogramm nichts Neues. Es schüttete – milde ausgedrückt – wie aus Kübeln, so dass unsere Wanderung schnell mal auf 4 Räder verlegt wurde.

Anschliessend ging es nach Lantsch zur Betriebsbesichtigung der Familie Cadalbert. Trotz kühlem und nassem Wetter wurde uns beim Anblick dieser tollen Kühe schnell wieder warm ums Herz. Auch für das kulinarische Wohl war dort mehr als gesorgt. Deswegen möchten wir Angela und Beni Cadalbert ganz herzlich für die riesige Mühe danken, die sie für uns gegeben haben.

Danken möchten wir auch dem Alpteam von Sanaspans für die Gastfreundschaft und der Gemeinde Lantsch für den gesponsorten Begrüssungsapéro.

Nun wünschen wir allen einen guten Sommerabschluss und hoffen, dass alle Tiere wieder gesund und vollzählig von der Alp heimkehren.

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